WÄRMEBEHANDLUNGEN

Dazu zählen Svedana und Pizzichilli. Sie sollen gelöste Doshas und Giftstoffe ,verflüssigen’ und die Srotas, die Stoffwechselkanäle des Körpers, weiten, um den Abtransport zu erleichtern. Grundsätzlich unterscheidet man die trockene und die nasse Form. Außerdem nach den verwendeten Materialien – entweder feste (Reis, Sand, Stein), flüssige (Milch, Öl, Wasser) oder Dämpfe.

Zu den gebräuchlichsten Svedanas zählen:

BASHPA SVEDANA
Der Patient liegt in einem Holzkasten, wobei der Kopf dem heißen Dampf nicht ausgesetzt ist. Die Behandlung wird mit auf seine Doshas abgestimmten Heilkräuterdämpfen durchgeführt. Diese Form des Svedana ist besonders geeignet bei Vata-Störungen.

KUTI SVEDANA
Ähnlich einer Trockensauna, wobei streng darauf geachtet wird, den Kopf mit Hilfe eines kalten Tuchs zu kühlen. Diese Form des Svedana ist besonders geeignet bei Kapha -Störungen.

NADI SVEDANA
Eine lokale Behandlung durch Kräuterdampf aus einer Düse. Diese Form des Svedana ist besonders geeignet bei Verstauchungen, Zerrungen, usw.

PINDA SVEDANA
Spezielle Heilkräuter werden mit Reis gekocht und noch heiß in Leinentücher verpackt. Zwei bis vier Therapeuten massieren mit diesen heißen Reisbeuteln den ganzen Körper synchron, um den Patienten zum Schwitzen zu bringen. Diese Form des Svedana ist besonders geeignet bei Erkrankungen des Nervensystems.

VALUKA SVEDANA
Lokale, trockene Wärmeanwendung mit Sand. Dieser wird erhitzt, in einem Leinentuch verpackt und zu einem runden Beutel geformt, der auf den Körperstellen appliziert wird. Diese Form des Svedana ist besonders geeignet bei Gelenkserkrankungen und Ergüssen.